Vor einiger Zeit kam Jörg Schmidt auf mich zu und fragte, ob wir nicht mal gemeinsam ein UV-Licht Shooting machen wollen.

Klar!, hab ich gesagt. Kurz in den Kalender geguckt und wir hatten den Termin fix.

Die Idee war ausschliesslich mit UV-Licht zu arneiten und die Modelle vorher von einer Bodypainterin verzieren zu lassen. Da ich weder jemals mit einer Bodypainterin noch mit UV-Licht gearbeitet hatte, war ich gespannt wie ein Flitzebogen.

Eine der wichtigsten Vorraussetzungen für so ein Shooting ist der Ausschluss von jeglicher anderen Lichtquelle. Nur wenn man ausschliesslich Schwarzlicht aufs Bild bekommt funktioniert das! Aldo hiess es säntliche Fenster abzukleben, Türen abzudichten und Treppenaufgänge dunkel zu halten.

Nachdem wir das alles zu unserer Zufriedenheit hin bekommen hatten, in der Zwischenzeit waren unsere Modelle bemalt worden, ging’s an die Bilder. Und das ist garnicht so einfach, weil man unter  Schwarzlicht auch nicht wirklich gut gucken kann. Zum Einrichten der Setups haben wir uns daher auf die Raumbeleuchtung verlassen und erst wenn es an die eigentlichen Bilder ging wurden die ausgeschaltet.

Da die Belichtungszeiten sehr lang sind bei dieser Art zu fotografieren, es sei denn man benutzt spezielle UV-Folie vor den Blitzen (sehr clever Jörg!), sind noch ein paar spontane Lightpaintings mit dazu gekommen.

Solche Bilder können dann bei sowas entstehen, wenn 2 Fotografen sich an ein neues Thema wagen und einfach mal ein bischen herum experimentieren.

Nicht alle Bilder sind Meisterwerke, aber dafür, das wir hier quasi zum ersten Mal in so einem Setting gearbeitet haben, ganz gut geworden! Da ich jetzt aber zu weit weg wohne, wird es mit Jörg keine Fortsetzung geben.

Aber vielleicht gibt es ja hier in Thüringen Bodypainter die mich dabei unterstützen und jemand anderes hat Lust Jörgs Platz einzunehmen….